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Stimmen der Weisheit: Indianerälteste sprechen über Mutter Erde
[vergriffen]
0.00EUR Inkl. MwSt.

vergriffen seit Januar 2007 

 

Indianerälteste sprechen über Mutter Erde

von Steven Mc Fadden

296 Seiten, 15 s/w Abb, Broschur. Format: 14,8 x 21,0 cm, ISBN 3-927940-43-7, 20.50 Euro

Wir Westler haben die besten Umwelt- technologien, sind stolz auf unsere freien Medien, unsere demokratische Demokratie und loben unser ausgereiftes Schulsystem. Heidnische Rituale haben wir auf Rush Hour und Kaffeepause reduziert und die Wahrheit kommt aus dem Fernseher?!
Und trotzdem geht es immer weiter bergab – oder gerade deswegen? In dem Maße, wie unsere Kultur die Bodenhaftung zu verlieren droht, erheben die Ältesten der Indianer, die noch in den heiligen Traditionen leben, ihre Stimme.
Steven McFadden ging diesen Stimmen nach und fand vierzehn Hüter der Weisheit, die uns eine tiefe und nachhaltige Verbundenheit, ja Liebe zu unserem Planeten empfehlen, wenn wir dessen Schönheit erhalten wollen. Das Buch ist eine wertvolle Hilfe für alle, die merken, daß in unserer Entwicklung wohl etwas in Vergessenheit geraten ist. Stimmen der Weisheit möge zur Auffrischung der Erinnerung dienen und dem Leser Freude und Weisheit schenken.

Folgende "Weise" kommen in diesem Buch zu Wort:

• Tom Porter & Lorraine Canoe, Mohawk
• William Commanda, Manawaki, Hüter des Primstaven
• Dhyani Ywahoo, Cherokee, Buddhistin
• Dr. Eunice Baumann-Nelson, Penobscot
• Don Jose Matsuwa & Dona Josefa Medrano, Huichol, Schamanen & Brant Secunda, Adoptivenkel
• Twylah Nitsch, Seneca-Oneida, Grandmother,
• Manitonquat, Wampanoag, Hüter der Mythen, Rainbow People
• Sun Bear, Chippewa, Bear Tribe, Hüter des Medizinrades
• Oh Shinnah, Apache-Mohawk, Warrior Woman
• J.T. Garrett, Cherokee, Indian Medicine
• AmyLee, Irokesen, Künstlerin, American Indian Rights Association
• Slow Turtle, Wampanoag, Medizinmann
• Willaru Huayta, Inka, spiritueller Botschafter der Sonne
• Hunbatz Men, Maya, Schamane, Zeremonialleiter

Die Anfänge des Regenbogen- Volkes aus dem Kapitel "Wieder die Erde weihen" von Hunbatz Men

Die indianischen Völker ganz Amerikas berichten von einem lange bekannten Wissen: Es gibt in allen vier Himmelrichtungen Völker. Viele Indianer haben andere Orte besucht, um die dortige Kultur zu studieren und in einen kulturellen Austausch einzutreten. Die ursprüngliche Kultur Amerikas begann sich aber mit der Ankunft von Columbus drastisch zu verändern. Columbus erwies sich als der erste von vielen gewalttätigen Männern, als er auf seinen Entdeckungs- und Eroberungsreisen ohne jedes Gefühl viele hundert friedliebender Indianer ermordete.

Im Süden begann der totale Völkermord an den Indianern in Mexiko, als Hernandez Cortés mit einem römisch-katholischen Priester an seiner Seite am "Guten Freitag" (Good Friday) des Jahres 1519 in Veracrúz, Mexiko an Land ging. Die indianischen Völker wußten, daß jemand wie Cortés kommen würde. Dank ihres Kalenders konnten sie auf den Tag genau voraussagen, wann dies geschehen würde. In der Tat hatten sie Botschafter ausgesandt, um Cortés zu begrüßen, denn sie hofften, er sei die Wiederkehr des großen spirituellen Boten Quetzalcoatl und nicht der Überbringer von Leid.

Der aztekische Herrscher Montezuma II. fühlte, daß seine Macht bedroht war. Er war aufgeschreckt worden durch die Vorzeichen und die Überlieferung, die eine Rückkehr Quetzalcoatls aus dem Osten vorhersagte. So unternahm er alles außer Gewalt anzuwenden, um Cortés am weiteren Eindringen in das Land zu hindern. Aber Cortés setzte seinen Einmarsch fort. Der Rest der Geschichte ist eine Geschichte von Kummer, Blutvergießen und Krankheit, als die Indianer systematisch umgebracht oder versklavt wurden. "Das Problem ist: Die Spanier hatten, als sie hier ankamen, vor nichts von dem Respekt, was bereits hier vorhanden war", erzählt Hunbatz. "Die Indianer hätten mehr Waffen herstellen können, als sie merkten, daß die Weißen auf dem Weg zu ihnen waren. Aber die Ältesten wußten, das war nicht der Weg der Weisheit. Sie wählten einen anderen Weg."

Nach dem Kalender der Maya ging ein langer Zyklus von dreizehn Himmeln in dem Augenblick zu Ende, als Cortés an Land ging. Für die Maya begann ein dunkler Zyklus von Schmerz, Leid, Traurigkeit und Tod. Es war der Anfang der Herrschaft von Xibalba, die Welt der Neun Fürsten der Dunkelheit, der neun Bolontikus, der Neun Höllen. Obwohl die Neun Höllen in vielerlei Hinsicht einen Zeitraum der großen Dunkelheit bedeuteten, betrachteten die Mayas sie auch als die Zeit, in der die Erde für die Nachkommen der Vier Himmelsrichtungen und Rassen fruchtbar gemacht wird. Diese schwierige Aufgabe war für sie der Beginn eines neuen Volkes, bestehend aus Menschen aller Hautfarben. Die Nachkommen aller Vier Himmelsrichtungen würden sich miteinander vermischen und so das erste Regenbogen-Volk werden.

Vor der Ankunft der Spanier vertrauten die Maya und Indianergruppen bestimmten Familien das heilige Wissen an und verpflichteten sie, diese Informationen im Geheimen zu bewahren, damit sie nicht zerstört werden oder verloren gehen konnten. Die Initiative für diese Aktion und ihre Leitung übernahm ein Zusammenschluß der indianischen Völker, eine Ratsversammlung der Ältesten, die sich - wie Hunbatz sagt - schon Tausende von Jahren vor der Ankunft der Europäer gebildet hatte. Diese Ratsversammlung hat aus Vertretern vieler indianischer Völker zwischen Nicaragua und dem nördlichen Polarkreis bestanden. Diese Treffen werden bis zum heutigen Tag fortgesetzt. In Träumen, Visionen und Prophezeiungen waren die Ältesten darauf hingewiesen worden, daß die Neuankömmlinge versuchen würden, die Glaubensgrundlagen der Indianer zu verändern. Deshalb verwahrten sie die Grundzüge von Religion und Wissen tief in ihren Herzen und sprachen nicht darüber.

Vor mehr als 500 Jahren war Hunbatz' Familie beauftragt worden, die Tradition der Weisheit sicher zu verwahren. Hunbatz ist der derzeitige Halter dieser Abstammungslinie. Weil für ihn jetzt die Zeit gekommen ist, hat er begonnen, die Geheimnisse weiterzugeben.
Hunbatz: "Die Augen der modernen Zivilisation sehen nur eine kurze Zeitspanne, und so scheinen für die Europäisch-Amerikanische Kultur fünfhundert Jahre viel Zeit zu sein. Aber in den Augen der Maya sind fünfhundert Jahre nur ein Augenblick."

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Aldebaran 3: Kampf um die Ischtar-Festungen

Aldebaran 3: Kampf um die Ischtar-Festungen"Aldebaran ist imperiale Science Fiction." (HJB)

Der planmäßige Aufbau der Ischtar-Festungen hat dem aldebaranischen Imperium eine 144-jährige Pause vor den Angriffen der Mohak geschenkt. Die Dritte Macht hat in dieser Zeit den Mars, den irdischen Mond sowie die Monde der Gasplaneten Jupiter und Saturn zu gigantischen Werften ausgebaut.

Im Jahre 2012 entdeckt ein terranisches Kommandounternehmen den Bau einer monströsen Waffe durch die Mohak. Die Ischtar-Festungen sind durch diese Waffe mehr als gefährdet, weshalb sich die Regierung der Dritten Macht zur Kontaktaufnahme mit dem Imperium entschließt, um die mächtige solare Flotte an die Seite Aldebarans zu stellen.
Doch dann spielen die Mohak eine Trumpfkarte aus, von deren Existenz niemand etwas ahnte ...

Hardcover
ca. 192 Seiten
EUR 12,90